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App Trends 2023: Die sollten Sie kennen

Zwölf Trends in der App-Entwicklung

Das sind die App Trends 2023
27.09.2022
Customer Experience
Digitale Transformation

Mobile Apps sind ein Wachstumsmarkt, der Anbietern – sei es im B2C- oder B2B – immense Geschäftschancen eröffnet. Die neuesten App Trends weisen den Weg in Richtung bedarfsgerechte, zukunftsorientierte Anwendungen, die für Unternehmen einen echten Wettbewerbsvorteil bedeuten.


Wie auch der Mobile App Trends Report zeigt, hat sich das Wachstum mobiler Anwendungen weiterhin stark beschleunigt. Verantwortlich dafür ist unter anderem die starke Nachfrage nach

  • Fintech-Apps, deren Installationszahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen sind (von plus 16% in EMEA bis hin zu 69% in Nordamerika)
  • E-Commerce Apps (plus 12% über alle Märkte, wobei EMEA mit einem Plus von 18% den Spitzenplatz belegt)
  • und Gaming Apps, wobei Hyper-Casual Games mit 27% den größten Anteil der Installationen ausmachen (bei den Gaming Apps insgesamt verzeichneten LATAM und EMEA mit 35% bzw. 33% die größten Zuwachsraten).

Obwohl manche Trendforscher das Ende der App-Ära und den Aufschwung von Bots vorhersagen, sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Wie die nachfolgenden App Trends eindrücklich belegen, eröffnen sich heute dank intelligenter Technologien und der Beliebtheit mobiler Anwendungen in nahezu allen Bereichen und für jeden Zweck nie dagewesene Möglichkeiten für die Entwicklungsarbeit. Das sind die Trends in der App Entwicklung 2023:


App Trend #1: Internet of Things (IoT)

Das Internet of Things (IoT) zählt zweifelsohne zu den Top Trends in der App-Entwicklung, wenn es nicht sogar der wichtigste Trend ist. Denn die Welt wird immer vernetzter und die Kurve für Ausgaben im Zusammenhang mit IoT zeigt seit Jahren steil nach oben. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Immer mehr Menschen – egal ob privat oder geschäftlich – nutzen Smartphones oder Smartwatches dafür, um vernetzte Geräte bequem via App zu steuern. Im Privatbereich erfreuen sich Smarthome-Anwendungen inklusive der Steuerung von Unterhaltungselektronik wie Musik oder TV zunehmender Beliebtheit. Auch in der Geschäftswelt geht der Trend hin zu immer mehr Vernetzung, längst sind wir im Zeitalter von Industrie 4.0, manchmal auch Industrial Internet of Things (IIoT) genannt, angekommen. Hier sind der Vernetzung von Nutzern, Prozessen und Geräten schon heute nahezu keine Grenzen mehr gesetzt – sei es in Logistikprozessen, in der Produktion oder der Wartung und Instandhaltung. Immer mehr Unternehmen nutzen IoT-Technologien dafür, Abläufe schneller und effizienter zu machen. Die Steuerung läuft meist mobil. So wird das IoT auch in den nächsten Jahren ein Dauerbrenner unter den App Trends sein.

App Trend #2: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (KI & ML)

Im Privatbereich wurden KI & ML durch Assistenten wie Siri und Alexa massentauglich. Doch heute und künftig gehen intelligente Software-Funktionen weit darüber hinaus. Gerade im B2B sind intelligente Apps in vielen Bereichen und Branchen schon heute der Standard – ein Trend in der App-Entwicklung also, der brandaktuell ist und es auch bleiben wird. Durch die Vorhersage von Mustern auf der Basis von Big Data lassen sich personalisierte Erlebnisse schaffen, Aufgaben automatisieren, die Sicherheit verbessern und vieles mehr. Anwendungsbeispiele für KI & ML in Apps gibt es viele, einige davon sind:

  • Chatbots
  • Automatisierte Lagerhäuser wie etwa bei Amazon
  • Tonaufnahme-Apps in der Produktion, die akustische Anomalien von Maschinen senden
  • Smarte Logistik-Apps
  • Apps für vorbeugende Instandhaltung (Predictive Maintenance)
  • Prädiktive Analyse zur Personalisierung von Empfehlungen im M-Commerce
  • Apps zur Spracherkennung
  • Sicherheits-Apps mit Gesichtserkennung zur Vorbeugung von Betrug

Intelligente Funktionen sorgen für leistungsstarke Apps, die Endanwendern das Leben erleichtern und im B2B Unternehmen dabei helfen, Prozesse effizienter zu gestalten und ihren Kunden ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Ein riesiger Markt und einer der Top Trends in der App-Entwicklung.

App Trend #3: Mobile Commerce (M-Commerce)

Mit der Nutzung mobiler Endgeräte nimmt auch der Kauf via mobile App (M-Commerce) ständig zu. Im B2C leisten sich längst viele Unternehmen eigene Onlineshops inklusive Shop-Apps, um ihre Produkte nach eigenem Gusto unabhängig von Plattformen wie Amazon zu vermarkten. Doch M-Commerce hat auch den B2B-Bereich erobert und wird dort immer populärer. Eine Enterprise App für ein Shopsystem, die neue Technologien wie KI und ML nutzt und via Schnittstellen nützliche Informationen aus anderen Systemen einbindet, kann für B2B-Unternehmen ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Denn sie verbessert die Kundenerfahrung, steigert die Nutzerfreundlichkeit und hilft dabei, Konversionsraten zu verbessern. Der Bedarf an mobilen Anwendungen für den M-Commerce steigt ständig – weshalb der App Trend anhalten dürfte.

App Trend #4: Gamification

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Ein weiterer Trend in der App-Entwicklung umfasst Gamification: Anwender sollen B2B-Apps so intuitiv und spielerisch nutzen können, wie sie es aus dem Privatleben gewohnt sind. Deshalb sollten App-Entwickler darauf achten, ihre Mikroanwendung hinsichtlich Look-and-Feel und Bedienbarkeit an B2C-Apps zu orientieren. B2B-Kunden profitieren dadurch von erheblichen Vorteilen, etwa einer höheren Akzeptanz der App-Nutzung bei ihren Mitarbeitern, kürzeren Einarbeitungszeiten, weniger Schulungsaufwand und somit alles in allem weniger Kosten – im Vergleich zur Einführung einer komplexen, mobilen Anwendung.

App Trend #5: Augmented Reality (AR)-Anwendungen

AR-Apps dienen dazu, virtuelle Informationen mit der Realität zu verbinden. Mittlerweile haben sie sich im B2C-Sektor stark verbreitet: So testen Verbraucher etwa, ob eine neue Brille, Kleidung oder das Makeup zur eigenen Person passen oder wie eine Couch oder Lampe in der Wohnung aussehen würden. Ein App Trend, der im Privatleben voll angekommen ist und im B2B noch viel Potenzial bietet. Dieses gilt es auszuschöpfen, indem Programmierer diesen Trend in der App-Entwicklung aufgreifen und bedarfsgerecht umsetzen. Mithilfe von AR lassen sich beispielsweise einzigartige Kundenerlebnisse schaffen, Produkte vor dem Kauf besser darstellen (etwa wenn die AR-Funktion mit dem Produktinformationsmanagement, kurz PIM, verbunden ist) und Geschichten erzählen (wie etwa im Bereich Reisen und Tourismus), die Unternehmen von der Konkurrenz abheben. AR-Brillen helfen Mitarbeitern in der Produktion, Kommissionierung oder in der Montage, anhand von eingeblendeten Informationen ihre Aufgaben schnell, effizient und qualitätssichernd zu erledigen.

App Trend #6: Modularität, Integration, Fluidität

Heute arbeiten Anwendende mit einer Vielzahl verschiedener Apps, und das meist parallel. Einer der wichtigsten Trends in der App Entwicklung muss also dahin gehen, dass App Anbieter ihren Kunden dieses Nutzerverhalten so einfach wie möglich machen. Doch wie gelingt das? Zum einen geht es darum, die Apps durch modularen Aufbau möglichst schlank zu halten. Denn zwischen Modulen einzelner Anwendungen lässt es sich viel schneller hin- und her wechseln als zwischen schwerfälligen, mit diversen Funktionen überfrachteten Apps, die Unmengen an Speicherplatz fressen. Noch komfortabler ist es für den Anwender, gar nicht mehr wechseln zu müssen, sondern verschiedene Funktionen bedarfsgerecht in einer App vorzufinden. Wer ein Business-Netzwerk nutzt, wird vermutlich auch chatten wollen und so finden Anwender etwa auf LinkedIn auch eine Chatfunktion. Ein App Trend besteht also darin, Grenzen zwischen Anwendungen immer mehr verschwimmen zu lassen. Dafür genügt es nicht, als Anbieter eine attraktive App zu entwickeln. Vielmehr kommt es darauf an, bei der App Entwicklung die Funktionen in den Mittelpunkt zu stellen und sich zu überlegen, wie diese mit Funktionen bzw. Modulen anderer Anwendungen so reibungslos wie möglich interagieren können.

App Trend #7: Instant Apps (auch als PWAs bekannt)

Die Zukunft gehört den browserbasierten Anwendungen und so zählen Instant Apps, auch Progressive Web-Apps (PWAs) genannt, sicherlich zu den wichtigsten App Trends. Das gilt im B2C- genau wie im B2B-Bereich. Eine Instant App oder PWA ist weniger eine App als eine Art responsive Webseite, die der Nutzer über jedes mobile Endgerät aufrufen kann. Anders als bei einer nativen App muss er nichts herunterladen, braucht also keinen Speicherplatz auf dem Smartphone und/oder Tablet. Will er zum Beispiel verschiedene Services parallel testen, lässt er die Instant App einfach so lange geöffnet, wie er sie benötigt. Mit dem Schließen der App verschwindet sie ähnlich wie eine Webseite. Für den Anbieter einer Instant App bedeutet das natürlich, eher auf Anhieb überzeugen zu müssen als mit einer nativen App, die einmal heruntergeladen vielleicht doch genutzt wird, auch wenn sie anfangs gewöhnungsbedürftig war.


Instant Apps vereinen die Vorteile von Webseiten, wie zum Beispiel die Möglichkeit der Suchmaschinenoptimierung, mit denen von nativen Apps, wie etwa schnelle Ladezeiten, Offline-Modus oder Push-Nachrichten. Sie sind an kein Betriebssystem gebunden und können nicht in App-Stores eingestellt werden. Das birgt gleichzeitig Vor- und Nachteile für den Anbieter: Einerseits kann er auf die Entwicklung verschiedener Varianten für die jeweiligen App Stores verzichten, andererseits muss er sich selbst um die Vermarktung seiner Anwendung kümmern.


Gerade im B2B sollten Unternehmen diesen Trend in der App-Entwicklung aufnehmen und ihre eigene Mikroanwendung dafür nutzen, sich im Wettbewerb abzuheben und Kunden mit personalisierten Inhalten anzusprechen. Instant Apps sind aufgrund des geringeren Entwicklungsaufwands wesentlich schnelllebiger als native Apps. Anbieter sollten also immer die Konkurrenz im Blick behalten und regelmäßig die eigene App updaten – ein willkommener Anlass, um mit Kunden in Kontakt zu treten.

App Trend #8: 5G

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Ein schnelles 5G-Netz ist ein entscheidender Trend in der App-Entwicklung. Denn es macht die Einbindung von Augmented Reality (AR) und Instant Apps erst möglich. 5G ist die Voraussetzung für hochperformante, effiziente Apps und schafft viel Potenzial für die Funktionalitäten von mobilen Apps. So können deutlich mehr Geräte – nämlich bis zu 1 Million pro Quadratkilometer – in hoher Geschwindigkeit miteinander kommunizieren, als es bei 4G möglich ist. Ein Potenzial, das App-Entwickler im IoT-Zeitalter nicht ungenutzt lassen sollten. Das gilt für B2C ebenso wie für B2B: Man denke nur an Smart Home-Anwendungen, bei denen Geräte wie Heizungs- und Klimaanlagen, Rollläden und Überwachungskameras miteinander vernetzt und per mobile App zu steuern sind. Bei gewerblich genutzten Gebäuden ist das Prinzip dasselbe, nur dass hier andere Geräte Bestandteile eines noch größeren Netzes sind. Ein weiteres Beispiel gibt es in Industrieunternehmen, wenn in der Produktion Maschinen Daten austauschen und per App steuer- und überwachbar bleiben.


5G ist App Trend und Zukunftsmusik zugleich, denn es ist noch immer kein weltweiter Standard. Auch in Deutschland ist das schnelle Netz noch nicht überall verfügbar. Ein Stolperstein, den Anbieter beachten sollten.

App Trend #9: Beacon-Technologie

Die Beacon-Technologie verbreitet sich rasend schnell und zählt deshalb zu den App Trends, die Anbieter auf keinen Fall ignorieren sollten. Laut Statista soll sich der globale Marktwert von Beacons von 2016 bis 2026 verzehnfachen auf mehr als 56 Milliarden US-Dollar. Beacons sind kleine Geräte bestehend aus Batterie, CPU und Sender. Sie schließen die Lücke zwischen der Online- und der Offline-Welt: Einzelhändler können diese installieren, um Informationen über das Kundenverhalten im Markt zu sammeln. Beacons nehmen via Bluetooth Kontakt mit dem Smartphone des Kunden auf und senden ihm relevante Informationen zu Produkten, die ihn besonders interessieren.


Doch Beacons sind mehr als ein Marketinginstrument für den Einzelhandel. Auch in anderen Branchen werden sie bereits eingesetzt: Beispiele sind Beacons als Blindenleitsystem und Indoor-Navigation an Flughäfen, als audio-visuelle Guides in Zoos, Museen und Ausstellungen oder als Sender in der Fabrik 4.0, die Warnsignale zum Vermeiden von Fehlern in der Produktion auslöst. Das Potenzial dieses App Trends für den Einsatz im B2C und B2B ist also immens.

App Trend #10: Blockchain-Technologiegie

In Zeiten zunehmender Cyberkriminalität ist die Blockchain-Technologie ein App Trend, den Anbieter bei der Entwicklung einer App – etwa für das eigene Shopsystem – unbedingt auf dem Schirm haben sollten. Denn mehr und mehr Kunden zahlen per mobile App und die Blockchain-Technologie sorgt für mehr Zahlungssicherheit. Vereinfacht ausgedrückt, ist die Blockchain eine Kette von Datensätzen, die gespiegelt auf dem Rechner bzw. dem Smartphone jedes Nutzers vorliegt. Die dezentrale Datenspeicherung macht es Hackern schwerer, sensible Daten abzugreifen.


Zwar stecken Blockchain und Kryptowährungen wie Bitcoins und Ethereum, die als Zahlungsmittel verwendet werden, noch in den Kinderschuhen. Doch erste Anbieter mobiler Zahlungsdienste (mobile Wallets) wie Paypal bieten schon an, per Kryptowährung zu zahlen, wenn auch vorerst nur in den USA. Warum sich nicht ein Beispiel daran nehmen? Blockchain als Trend in der App-Entwicklung aufzunehmen, bedeutet für Programmierer, die Technologie etwa in den Checkout-Prozess der Onlineshop-App zu integrieren und so Kunden eine schnelle, einfache und sichere Zahlung zu ermöglichen.

Auch in der Industrie 4.0 – etwa zur verbesserten Steuerung von Lieferketten – hat Blockchain Potenzial. Wenn jeder am Logistikprozess Beteiligte – zum Beispiel beim Ausliefern einer Fracht – per App und Blockchain Zugang zu allen relevanten Daten hat, sorgt das für schnellere, effizientere Abläufe.

App Trend #11: Apps für faltbare Geräte

Ein weiterer App Trend, den Programmierer kennen sollten, ist die Optimierung mobiler Anwendungen für faltbare Geräte. Diese sind auf dem Vormarsch, denn mehr und mehr Menschen wollen große Displays nutzen – egal ob im B2C oder B2B: Wenn es um Gaming, das Abspielen von Videos, Nutzen von Streamingdiensten geht oder im B2B darum, mit Funktionen wie Multi Window mehrere Anwendungen gleichzeitig zu sehen und nahtlos switchen zu können, sind Geräte mit großem Bildschirm klar überlegen. Faltbare Displays sind eine Herausforderung für die App Entwicklung, denn die App muss sich nahtlos an das gefaltete oder ausgeklappte Display anpassen. Zudem ist es wichtig zu überlegen, welche Informationen im Cover- und welche im Hauptdisplay angeboten werden sollen. Optimierung auf faltbare Endgeräte ist ein Trend in der App-Entwicklung, der schon an Fahrt aufgenommen hat.

App Trend #12: Apps für tragbare Geräte / Wearables

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Immer mehr Menschen nutzen tragbare Geräte (Wearables) wie Smartwatches oder Fitnesstracker: Nach Angaben von Statista hat sich der weltweite Absatz seit 2014 mehr als verzehnfacht. Es ist logisch, dass damit auch die Nachfrage nach spezieller Software für tragbare Geräte steigt. Ein App Trend, den Anbieter angesichts dieser Entwicklung auf jeden Fall aufnehmen sollten. Apps für Wearables bergen sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich großes Potenzial: Als Fitnessarmband, Steuerzentrale im Internet of Things (IoT) wie im Smarthome-Bereich oder auch in der Industrie 4.0 sorgen sie für die Vernetzung von Anwender und Umgebung und so für einen schnellen Zugang zu Informationen oder effizientere Abläufe und mehr Arbeitssicherheit. Im B2B setzen sich auch AR- bzw. Datenbrillen durch – so etwa in der Wartung und Instandhaltung, im Warenlager oder in der Produktion.

Worauf sollten Anbieter bei der App-Entwicklung besonders achten?

Die beschriebenen Trends in der App-Entwicklung zeigen, dass es für Anbieter – sei es für B2C oder B2B – jede Menge zu beachten gibt, wenn sie zeitgemäße und bedarfsgerechte Apps entwickeln möchten. 


  1. Zuallererst gilt es, Kundenbedürfnisse stärker in den Fokus zu rücken. Stichworte sind hier etwa die App Trends Fluidität, Gamification, Apps für faltbare Geräte und M-Commerce: In Zeiten multipler Apps auf einem Display wünschen sich Kunden einfach bedienbare Apps, die Funktionen integrieren und ein flüssiges hin- und her switchen unterstützen. Beim mobilen Einkauf freuen sich Kunden darüber, wenn ihr Einkaufserlebnis durch intelligente Features verbessert wird. Es ist wichtig, die Kundenwünsche und Funktionen in den Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit zu stellen und nicht das Ziel, eine hochmoderne App mit multiplen Funktionen zu programmieren. 
  2. Leistungsstarke Apps leben von modernen Technologien und so ist es entscheidend, neue Technologien zu nutzen und stets auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Dazu zählen etwa Instant Apps, 5G, Beacons oder AR. Technik ist kein Selbstzweck, sondern muss immer einen Mehrwert für den Kunden schaffen. 
  3. Um wichtige Kriterien wie Performance, Bedienungsfreundlichkeit und Datensicherheit zu erfüllen, ist es dringend geboten, Apps im Entwicklungsprozess umfangreich zu testen. Dazu zählen Funktionstests, aber auch nicht funktionale Tests wie das Überprüfen der Reaktionsfähigkeit, Performance, Offline-Unterstützung (bei Instant Apps) oder Cross-Browser-Tests. Je nach Funktion einer App stehen andere Tests im Vordergrund, bei M-Commerce Apps sind eher das Testen von Zahlungsfunktionen sowie Sicherheitstests relevant. 
  4. Nicht zuletzt steht die Entscheidung an, ob Unternehmen ihre Enterprise App selbst entwickeln oder entwickeln lassen möchten. Es kann hilfreich sein, die Unterstützung eines erfahrenen Dienstleisters mit einem praxisbewährten Prozess für die App Entwicklung in Anspruch zu nehmen.

Fazit: App Trends in die Entwicklungsarbeit aufnehmen

Mobile Apps haben nahezu alle Bereiche des Privat- und Geschäftslebens erobert und boomen immer weiter. Doch der Markt ist hart umkämpft und die Entwicklungszyklen sind kurz. Schaffen es Anbieter, die neuesten Trends in der App-Entwicklung passend für ihren Markt und ihre Kundengruppen bedarfsgerecht aufzugreifen, dann werden sie jetzt und auch in Zukunft im Wettbewerb mit der Konkurrenz punkten. Wichtig ist dabei vor allem eine funktions- und nutzerzentrierte Denkweise sowie die Integration neuer, intelligenter Technologien.

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Verfasst von

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Gerrit Barembruch
Experte für App-Entwicklung